Verabredung.eu Körpersprache

Die Körpersprache - nonverbal und international

Körpersprachliche Signale laufen unbewusst, teilbewusst oder auch bewusst ab. Einige werden gezielt zur Kommunikation eingesetzt, andere können nicht gesteuert werden. In jedem Fall aber ist es hilfreich, sie verstehen und deuten zu können. Wer sich von einem Kopfnicken immer ein freundliches „Ja“ verspricht, kann enttäuscht werden. In Bulgarien, Albanien und Indien beispielsweise zeigt das Nicken eindeutige Ablehnung. Nicht alle Kulturen bedienen sich also der gleichen, bewussten Signale, bestimmte, unbewusste Zeichen des Körpers dienen aber durchaus auch der interkulturellen Kommunikation.

Wortlos weiblich:
Wenn sie lächelt, zwinkert, Blickkontakt oder sogar zufällige Berührungen sucht, ist die Botschaft eindeutig positiv. Auch erhobene Arme und eine offene Körperhaltung zeigen Interesse. Das Köpfchen schief geneigt, der Abstand auf unter einem Meter verringert - damit zeigt sie ihr Vertrauen. Wird an den Haaren oder der Kleidung gezupft, kommt Nervosität auf, auch eine unbewusst erhöhte Stimmlage verrät Aufregung. Hält sie die Hände vor ihr Gesicht, spricht daraus Ratlosigkeit, die Hand vor dem Mund lässt Schüchternheit erkennen. Ablehnung beginnt bei vor der Brust verschränkten Händen oder demonstrativen Zeigen der Handrücken und beim sprichwörtlichen Naserümpfen. Ausgestreckte Beine sprechen von Entspannung, mit übereinander geschlagenen Beinen drückt der Mensch grundsätzlich Ablehnung aus. Frauen setzen das Übereinanderschlagen ihrer Beine aber auch als erotisches Signal ein. Um die Botschaft zu entschlüsseln, verdienen übereinander geschlagene Frauenbeine also eine genauere Betrachtung.

Ausdruckstark männlich:
Eine offene, zur Gesprächspartnerin gewandte Körperhaltung und ein aufmerksam zugeneigter Kopf, dazu ein Lächeln und eine zufällige Berührung sind Zeichen, dass der Mann gegen einen Flirt nichts einzuwenden hat. Leichtes Wippen der Beine und unruhig durchgeknetete Hände zeigen seine Nervosität, mit gestrafften Schultern, durchgedrückter Brust und breitbeinigem Sitzen wird Männlichkeit demonstriert. Der Mittelfinger am Kinn und der Zeigefinger an der Wange sprechen für einen aufmerksamen Zuhörer. Desinteresse am Gespräch zeigt der Mann dagegen, wenn er die Hände lässig in die Hosentaschen steckt oder die Beine leger übereinander schlägt, während die Blicke ziellos umher schweifen. Lehnt er mit vor der Brust abweisend verschränkten Armen ungerührt an der Wand, macht es Sinn, ihn dort lehnen zu lassen.